Praxis für Psychotherapie

Frequently Asked Questions

Häufige Fragen

Wie merke ich, dass ich eine Psychotherapie brauche?

Sobald Sie sich z.B. in Ihrem Alltag eingeschränkt fühlen, Ihre Leistungsfähigkeit sinkt, Sie nicht mehr abschalten können, Sie Veränderungen an sich bemerken wie z.B. Reizbarkeit, Appetitverlust/-steigerung, Sie mit niemanden über Ihre Belastungen reden können oder Ihre Hobbys vernachlässigen, sollten Sie sich an eine Fachperson wenden. Diese kann dann mit Ihnen bereits im unverbindlichen Telefongespräch klären, ob Sie eine Psychotherapie brauchen oder nicht. Wenn Sie sich unsicher sind, warten Sie lieber nicht zu lange zu, auch wenn es Mut braucht sich an eine Fachperson zu wenden. Eine hilfreiche Übersicht hierzu finden Sie auf den Seiten des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie oder in der informativen Broschüre der Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP.

Wie lange dauert eine Therapie?

Eine Therapie dauert nur so lange wie nötig. Bereits während der Therapie sollen sie langsam schrittweise lernen Ihr „eigener Psychotherapeut“ zu werden, sodass Sie zunehmend auf weniger Hilfe angewiesen sind. Zu Beginn der Therapie bespreche ich mit Ihnen mit wievielen Therapiestunden in etwa zu rechnen sein wird. Auch werden wir dies gemeinsam im Verlauf überprüfen und gegebenenfalls neu einschätzen. Im Schnitt dauert eine Psychotherapie 25-45 Therapiestunden. Manchmal reichen auch schon weniger Sitzungen aus, um eine neue Sicht- und Verhaltensweise zu erlangen.

Muss ich in der Psychotherapie immer über meine Vergangenheit sprechen?

Das Erzählen der Biografie ist notwendig um zu verstehen, warum Sie welche Strategien entwickelt haben. Nicht immer haben jedoch die aktuellen Probleme etwas mit der Vergangenheit zu tun. Auch ist es nicht immer notwendig die Vergangenheit durchzuarbeiten. Der Fokus liegt in der Gegenwart.

Ich habe Angst davor, von meinen Gefühlen überflutet zu werden, wenn ich über meine Vergangenheit spreche. Was kann ich da machen?

In der Therapie haben Sie immer die Kontrolle. Sie erzählen immer nur soviel, wie Sie möchten. Bevor wir uns schwierigen Themen zuwenden, erarbeite ich mit Ihnen bei Bedarf Stabilisierungsübungen und Strategien im Umgang mit Gefühlen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Psychologen? 

Der Psychologe hat Psychologie studiert, der Psychiater hingegen Medizin. Der Psychiater darf deshalb Medikamente verschreiben, der Psychologe nicht.

Ist Psychologe und psychologischer Psychotherapeut dasselbe?

Nein, beide haben zwar Psychologie studiert, aber der Psychotherapeut hat nach seinem Psychologiestudium noch ein weiterführendes vierjähriges Studium in einem psychotherapeutischem Verfahren (z.B. Verhaltenstherapie, systemische Therapie) absolviert.

Was bedeutet delegierte Psychotherapie?

Psychologische Psychotherapeuten dürfen nur über die Grundversicherung der Krankenkassen abrechnen, wenn sie delegiert d.h. im Auftrag eines Arztes, in einer Praxisgemeinschaft arbeiten.